Team

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Dr. Beatrice Arker-Maertin
Fachapothekerin für Allgemeinpharmazie

Schöllkraut

Das hübsche Schöllkraut ist eine alte Heilpflanze. Seit einigen Jahren wird es jedoch nicht mehr gegen Lebererkrankungen und Gallenkoliken verwendet, da es ganz schön giftig sein kann und die richtige Dosierung schwierig ist. Aber gegen hartnäckige und schmerzhafte Warzen ist es nach wie vor ein Geheimtipp.

Felix Maertin
Apotheker

Hamamelis

Nicht umsonst wird sie die Zaubernuss genannt, denn ihre vielfältig heilenden Eigenschaften bei Hautverletzungen sind seit Jahrhunderten bekannt. Ob blutende, juckende, entzündete oder einfach verletzte Haut, diese Pflanze wirkt wahre Wunder. Aber auch als Wünschelrute zum Aufspüren von Wasseradern ist sie sehr gut geeignet!

Erika Tobias
Pharmazeutisch Technische Assistentin

Kastanie

Die Arzneipflanze des Jahres 2008, die Rosskastanie (hier der Blütenstand im Mai) ist aus der Therapie von Krampfadern und venösen Durchblutungsstörungen auch heute nicht wegzudenken. Auch als Thromboseprophylaxe auf langen Flug- und Autoreisen leistet sie gute Dienste. Und aus der Kinderzeit haben alle gute Erinnerungen an sie, weil man mit den Früchten im Herbst so schön basteln kann.

Gertrud Müller
Pharmazeutisch Technische Assistentin

Ginkgo

Der Ginkgo ist entwicklungsgeschichtlich eine der ältesten Pflanzenarten der Erde und ein einzelnes Exemplar kann bis zu 1000 Jahre alt werden. Als Arzneimittel wird er breit gegen Durchblutungsstörungen und zur Steigerung der Gehirnleistung eingesetzt, auch bei Ohrensausen und Schwindel soll er wirken. Aber ich finde, er ist auch wunderschön anzusehen, deshalb hat das Ginkgoblatt in Kunst und Mythologie immer ein große Rolle gespielt.

Sabine Roet
Apothekerin

Waldmeister

In geringer Dosierung macht der Waldmeister beschwingt und vermag Kopfschmerzen und Migräne zu lindern. Aber die richtige Dosis ist schwer zu finden, daher bleibe ich lieber bei seiner Anwendung in der Maibowle, wo er unbedingt hineingehört.

Yvonne Fischer
Pharmazeutisch Kaufmännische Angestellte

Klee

Der Wundklee ist nicht nur eine Heilpflanze gegen schlecht heilende Wunden und Magen-Darm-Probleme; Wundklee verbessert auch die Böden, schützt vor Erosion, ist eine Futterplanze und wird von Bienen geschätzt. Leider wird er durch moderne Landwirtschaft und Düngung immer seltener.

Petra Maier
Pharmazeutisch Kaufmännische Angestellte

Kleines Immergrün

Eine alte Heilpflanze, die auch heute noch in der Homöopathie eingesetzt wird, und deren Inhaltsstoffe sogar in der Krebstherapie Verwendung finden. Im Frühling leuchten die hübschen violetten Blüten des Immergrüns wie kleine Windmühlen aus ihren schattigen Plätzen, wo das leicht giftige Pflänzchen am liebsten wächst.

Irene Henn
Pharmazeutisch Technische Assistentin

Maiglöckchen

So hübsch und so giftig! Das liegt an den herzwirksamen Inhaltsstoffen, die in Überdosierung ihrerseits Herzrhythmusstörungen verursachen können. Und Achtung: Nicht mit dem Bärlauch verwechseln!

Monika Herz
Pharmazeutisch Technische Assistentin

Rosmarin

Der Rosmarin ist die wirksamste Heilpflanze zur Kreislaufanregung bei zu niedrigem Blutdruck. Ein warmes Unterarmbad mit ein paar Tropfen Rosmarinöl wirken hier Wunder. Aber am meisten schätze ich ihn als Würzkraut in der mediterranen Küche. Hier kann er auch seine appetitanregende und verdauungsfördernde Wirkung mit entfalten.

Dominique Rost
Apothekerin

Kamille

Die Kamille ist bei uns eine der beliebtesten Heilpflanzen. Zu Recht verwenden viele Menschen die Kamille für alle Arten von Beschwerden, denn sie kann als wahrer Alleskönner eingesetzt werden. Ihre Eigenschaften reichen über entzündungshemmend, krampflösend bis schmerzlindernd. Daher ist sie noch heute in vielen Erkältungs- und Magenpräparaten enthalten, fast jeder hat sie schon einmal inhaliert, damit gegurgelt oder als Salbe auf die Haut aufgetragen.
Leider wird sie in der Natur immer seltener, da sie die Nähe von Getreidefeldern schätzt, wo sie heutzutage allerdings bekämpft wird.

Ina Laub
Apothekerin

Lavendel

Omas Lieblingsparfüm duftete nach ihm, während Kleidermotten ihn verabscheuen, Gärtner verehren ihn und Provence-Reisende lassen sich von ihm verzaubern: Der Lavendel.
Besonders in den letzten Jahren läuft die früher auch Nervenkräutel genannte Pflanze zur Hochform auf: Immer mehr Präparate kommen auf den Markt, die seine beruhigende und schlaffördernde Wirkung zu schätzen wissen: Arzneimittel, aber auch Badezusätze und Körperöle. Die Aromatherapie nutzt seine Wirkung gegen Bakterien, Viren und Pilze, indem sie ihn in Grippemitteln und Salben bei Hauterkrankungen oder Verbrennungen einsetzt.
Aber selbst wenn man ihn nur im Garten oder Balkonkasten erlebt, kann man sich an seinen bläulich-violetten Blüten und seinem intensiven Duft ergötzen.